Range Optionen – Binäre Optionen

von André Schulz on 16. September 2013 in Binäre Optionen

Range Optionen Broker

Range-Optionen, auch bekannt als Boundary-Optionen, gehören zu den exotischen Optionen, weshalb diese Variante nicht in allen Brokern, die auch Binäre Optionen anbieten, vorhanden ist.

Bei dieser Handelsart geht es im Gegensatz zu anderen Handelsarten der Binären Optionen nicht darum, dass der Trader eine Kursentwicklung vorhersagen muss, sondern er muss einen bestimmten Bereich festlegen, in dem sich der Kurs voraussichtlich bewegen wird. Vorauszusagen gilt es dann, ob der Kurs innerhalb dieses Bereiches bleibt oder ob dieser durchbrochen wird.

Auch hier können Umsätze von durchschnittlich 70% bis 90% gefahren werden. Die gesamte Handelsart ist auch risikoreicher, als andere Handelsarten, da man nicht nur voraussagen muss, ob der Kurs sich positiv oder negativ entwickelt, sondern auch in welchem Sektor im Positiven oder in welchem Sektor im Negativem. Deshalb wird diese Handelsart auch oft im High-Yield-Modus angeboten, was die mögliche Rendite meist vervielfacht. Generell unterscheidet man im Gebiet der Boundary-Optionen bzw. Range-Optionen die folgenden zwei Typen: Inside-Optionen und Outside-Optionen.

Die Inside-Optionen

Bei den Inside-Optionen spekuliert der Trader darauf, dass der Kurs innerhalb des ausgewählten Bereichs liegt, und zwar von Anfang bis zum Ende der vorgegebenen Laufzeit. Dazu kommt noch, dass der Trader auswählen muss, ob der Kurs sich insgesamt positiv oder negativ entwickelt, da der Bereich mit seinen Unter- und Obergrenzen den Startwert in der Regel umschließt. Ein Gewinn wird erzielt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind, sprich die Entwicklung von positiv oder negativ richtig vorausgesagt wurde und der Kurs im ausgewählten Bereich geblieben ist.

Die Outside-Optionen

Bei den Outside-Optionen vermutet der Trader, dass der Kurs eine der beiden Grenzen, Ober- oder Untergrenze, durchbricht, sich also nicht innerhalb des ausgewählten Bereichs bewegen wird. Der Trader erzielt einen Gewinn, wenn der Kurs am Ende der Laufzeit nicht mehr innerhalb des ausgewählten Bereichs notiert wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Inside-Optionen wohl eher für ruhigere Märkte geeignet sind, während Outside-Optionen für volatile Märkte die bessere Wahl sind. Man sollte auch nicht vergessen, dass lediglich der Ausgangspunkt, also unmittelbar nach Ablauf der Laufzeit, eine Rolle spielt. Alles was innerhalb der Laufzeit passiert ist nicht von Interesse.

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{ 1 Kommentar… lesen oder selber einen Kommentar hinzufügen }

Alfred Kiel Mai 1, 2014 um 15:04

Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Binäre Optionen eigenen sich sehr gut als Tradinginstrumente. Jedoch muss man hier festhalten, dass sie aufgrund der Kurzfristigkeit ihrer Behaltedauer zu den Daytradinginstrumenten einzuordnen sind. Je nach Ausprägung besitzen sie das gleiche / höheres Risiko jedoch auch die gleiche / höhere Gewinnchancen als herkömmliche Hebelprodukte. Wenn man ein erfolgreicher Daytrader ist wird man gerne auf Binäre Optionen zurück greifen. Jedoch sind die meisten Investoren, welche an der Börse handeln nicht erfolgreich. Vielmehr schaffen sie es nicht langfristige Strategien zu verfolgen, sodass sie beim Daytrading mittels Binären Optionen noch weniger Erfolgschancen besitzen!

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