Stop-Loss- und Limit-Aufträge im Forex Broker

von André Schulz on 19. März 2013. Updated 25. Juni 2013

in Forex Trading

Forex Broker Limit Stop

Das Handeln im Forex Broker kann schon sehr risikoreich sein. Das ist der Grund, warum wir Ihnen hier die Anwendung von Stop- (“Stop-Loss-”) und Take-Profit- (“Limit-”) Aufträgen näherbringen wollen. Diese Aufträge ermöglichen es, dass man seine Gewinne vollautomatisch realisiert und die möglichen Verluste minimiert. Quasi verwalten sie richtig benutzt die Chancen und Risiken des Händlers.

Der Großteil aller Broker schließt die Position bei einem bestimmten Niveau, um den Händler zu schützen. Er verhindert so, dass der Verlust einer Position nicht Ihr Kapital auf dem Forex Broker übersteigt. Dies nennt man einen “Margin Call”. Der größtmögliche Verlust beschränkt sich damit auf die Kontoeinlage beim Broker.

Stop-Loss-Auftrag

Damit es soweit überhaupt erst gar nicht kommt, gibt es einen sogenannten Stop-Loss-Auftrag. Automatisch wird eine Position geschlossen, sobald sie einen Wert erreicht den Sie vorher festgelegt haben. So können Sie praktisch angeben, wie viel Sie maximal bereit sind für Ihre Position zu verlieren.

Es ist unmöglich im Forex-Trading Verluste zu vermeiden. Was einen guten Händler ausmacht ist, dass er durch die richtige Verwendung von Stop-Aufträgen das Risiko und somit die Verluste weitgehendst begrenzt, aber gleichzeitig genug Raum lässt, um einen möglichst hohen Gewinn zu realisieren. Schließlich verläuft ein Kurs niemals gerade.

Take-Profit-Auftrag

Im Prinzip funktionieren Limit- bzw. Take-Profit-Aufträge genauso. Nur schließen diese nicht die Position bei einem gewissen Verlust, sondern bei einem gewissen Gewinn, dessen Wert Sie mit dem Auftrag festlegen. Den Sinn dahinter versuchen wir an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Die Position EUR/USD wurde zum Kurs von 1.3980 eröffnet. Nach wenigen Stunden lag der Kurs bei 1.4080. Jetzt, nach einer weiteren Stunde, fällt dieser nun auf 1.3920.

Leider konnte man diesen Verlauf vorher natürlich nicht wissen, aber optimal wäre ein Limit-Auftrag auf 1.4080 gewesen. Wie man sieht ist eher das Abschätzen des Verlaufs eines Kurses essentiell, als das Reagieren auf Kursbewegungen. So realisieren Sie Gewinne ohne dabei sein zu müssen und setzen gleichzeitig fest wie viel Sie bei einer Fehleinschätzung höchstens verlieren können. Dennoch sollten Sie immer Ihre Transaktionen im Auge behalten, um eine Position frühzeitig zu schließen oder eine Position in die entgegengesetzte Richtung wieder zu eröffnen.

Folgendes sollten Sie nicht vergessen: Stop-Loss- und Limit-Aufträge werden von jedem professionellen Händler bei fast allen seiner Transaktionen genutzt. Erwägen Sie Ihre Verwendung bei allen Ihrer Transaktionen.

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