Wie eröffnet man ein Depot?

von André Schulz on 21. Januar 2014. Updated 31. März 2014 in Forex Trading

Wie eröffnet man ein Depot?

Möchte man als Privatperson an der Börse handeln, benötigt man ein sogenanntes Depot. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Depots: Dem Online Broker oder aber einer klassischen Bank. Die wichtigsten Unterschiede liegen dabei in den Konditionen und Gebühren, die es zu vergleichen gilt. Wertpapiere werden heutzutage auf virtuellen Depots gelagert und elektronisch verwaltet. Darunter fallen vor allem Aktien, aber Forex (Devisen), CFD’s und weitere Handelsinstrumente.

Kosten des Depots

Vergleicht man die Grundgebühren bei Depots von großen Banken und Online Brokern, so stellt man schnell fest, dass die Gebühren bei den Brokern weitaus günstiger ausfallen als bei den Hausbanken. Der Hauptgrund dafür liegt in der Spezialisierung und der Kürzung von nicht-essentiellen Leistungen. Während Großbanken viele Teilbereiche verwalten müssen und Sie vor jedem Schritt, den Sie setzen, beraten, konzentrieren sich die Broker lediglich auf die Annahme der Orders und ihre ordnungsgemäße Ausführung. Dabei entfallen oftmals Beratungen, die man sich so oder so sparen kann, wenn man selbst das Kleingedruckte liest.

Kosten beim Handeln

Die wichtigsten zu beachtenden Werte sind Gebühren pro Transaktion/Order, Gebühren nach Transaktionsvolumen und wenn man häufiger handelt die entsprechenden Mindestgebühren. Zu beachten sind auch Limit-Kosten. Diese beziehen sich darauf bei der Änderung einer Transaktion weitere Gebühren zu verlangen. Diese wird immer seltener, sollte aber immer nachgeprüft werden.

Werden Teilausführungen berechnet?

Teilausführungen treten ein, wenn eine Order nicht in einer Ausführung, sondern in mehreren Ausführungen durchgeführt werden muss. Zur Verdeutlichung ein Beispiel:

Eine Person kauft 50 Aktien CFDs von Firma X. Der Broker bzw. die Hausbank versucht den niedrigsten Preis zu ermitteln und kauft. Dabei können nur 25 Aktien CFDs von Quelle A für 4 Euro und 25 Aktien CFDs von Quelle B für 5 Euro gekauft werden.

Berechnet der Depot-Anbieter nun die Teilausführungen, so werden 250 Euro für die 50 Aktien CFDs herangezogen, ohne der Berechnung von Teilausführungen sparen Sie 25 Euro.

Registrierung und Selbstauskunft

Entscheidet man sich nun für einen Online Broker, so verläuft die Registrierung meist online und völlig kostenlos. Nach Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) ist der Depot-Provider verpflichtet sich Informationen nach den Erfahrungen des Kunden einzuholen, denn z.B. der Forex Handel bzw. Devisenhandel, Aktienhandel oder der allgemeine Handel mit Wertpapieren birgt immer ein gewisses Risiko für den Anleger und Händler. Dieser Vorgang nennt sich Selbstauskunft.

Nach der Eröffnung des Depots

Wurde das Depot erfolgreich eingerichtet und freigeschaltet, kann man direkt mit dem Handel an der Börse beginnen. Um beim Forex Broker als Trader seine Einlagen nicht direkt zu „verzocken“ sollte man sich ausführlichst über den Handel an der Börse informieren und realistische Ziele definieren.

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